RICOH IMAGING will die Entwicklung digitaler PENTAX-Spiegelreflexkameras fortsetzen. Gleichzeitig steht die aktuelle K-Serie vor dem Aus: Die Produktion der derzeit angebotenen DSLR-Modelle wird eingestellt.
Mit einer ungewöhnlichen Ankündigung meldet sich RICOH IMAGING im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras zurück. Während die Produktion der aktuellen K-Serie beendet wird, arbeitet das Unternehmen bereits an einer neuen Generation von PENTAX-Spiegelreflexkameras.
Die Entwicklung digitaler PENTAX-Spiegelreflexkameras mit K-Bajonett begann 2003 mit der *ist D. Zu den wichtigen Stationen gehörten unter anderem die 2006 vorgestellte K100D mit sensorbasierter Bildstabilisierung sowie die 2016 eingeführte K-1 als erste PENTAX-Spiegelreflexkamera mit Vollformatsensor.
Neues Konzept für die nächste Generation
Für die kommende Generation kündigt RICOH IMAGING ein „völlig neues Konzept“ an. Dabei soll der eigentliche Prozess des Fotografierens wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Konkrete technische Details oder einen Termin für die Vorstellung eines neuen Modells nennt der Hersteller allerdings noch nicht.
Klar ist dagegen, dass mit dem Wechsel zur neuen Produktgeneration das Ende der aktuellen K-Serie verbunden ist. Die derzeitigen digitalen Spiegelreflexkameras werden nicht weiter produziert.
PENTAX hält an der Spiegelreflexkamera fest
Trotz des Endes der aktuellen K-Serie will RICOH IMAGING an der Spiegelreflextechnik festhalten. Während sich andere Hersteller inzwischen weitgehend auf spiegellose Kameras konzentrieren, sieht PENTAX weiterhin einen besonderen Wert im klassischen Fotografieren mit optischem Sucher und Spiegel.
Die angekündigte neue DSLR-Serie soll dabei auf dem über Jahrzehnte entwickelten K-Bajonett aufbauen. Wie die neuen Kameras technisch ausgestattet sein werden und wann sie auf den Markt kommen, bleibt zunächst offen.
RICOH IMAGING will über den weiteren Entwicklungsstand zu einem späteren Zeitpunkt informieren.
Quelle: RICOH IMAGING