CES LogoAuch dieses Jahr wurden auf der CES in Las Vegas einige neue Digitalkameras präsentiert. Von Canon gab es gleich vier neue, von Nikon drei neue Kameramodelle und auch Fujifilm präsentierte Neues, beschränkte sich dabei aber hauptsächlich auf neue Farbvarianten.

PowerShot G9 X Mark II, IXUS 185, IXUS 190 und PowerShot SX430 IS, so heißen die Neuvorstellungen und Canon.

Abbildung zeigt die PowerShot-G9-X-Mark-IIMit der PowerShot G9 X Mark II frischt der Hersteller nun seine PowerShot G Serie auf und präsentiert eine Kamera mit einem großen 1,0-Zoll CMOS-Sensor mit einer Bildauflösung von 20,1-Megapixeln. In Kombination mit dem Canon DIGIC 7 Prozessor sollen auch bei schlechten Lichtverhältnissen brillante Aufnahmen möglich sein. Unterstützt wird die Kombination aus Sensor und DIGIC 7 Prozessor durch das Objektiv mit einer Anfangslichtstärke von 1:2,0 und einen optischen Bildstabilisator, der eine bis zu 3,5 Blendenstufen längere Belichtungszeit ermöglicht soll.

Die PowerShot G9 X Mark II soll ab Februar 2017 für 499,- Euro im Handel erhältlich sein.

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Abbildung zeigt die Canon IXUS 190Mit den Modellen IXUS 185 und IXUS 190 stellt Canon sich auch weiterhin gegen den Trend der „Fotografie nur mit dem Smartphone“ und präsentiert zwei neue digitale Kompaktkameras im typischen IXUS-Design. Beide Modelle fotografieren mit einem 20-Megapixel Bildsensor und verfügen über einen 8fach (IXUS 185) beziehungsweise 10fach (IXUS 190) optisches Zoom.

Beide Modelle sollen im Februar erhältlich sein, die IXUS 185 soll 119,- Euro und die IXUS 190 soll 179,- Euro kosten.

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Abbildung zeigt die Canon Bridgekamera PowerShot SX430 ISMit der PowerShot SX430 IS wurde eine neue Bridgekamera von Canon vorgestellt. Vor dem 20-Megapixel Bildsensor arbeitet bei dieser Digitalkamera ein 45fach optisches Zoom, das mit ZoomPlus auf 90fach verdoppelt werden kann.

Die der PowerShot SX430 IS soll ab Februar 2017 für 269,- Euro im Handel erhältlich sein.

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Wer noch etwas mehr erwartet hatte, der sollte sich die Neuvorstellungen von Panasonic einmal anschauen. GH5, GX800 und FZ82 heißen die neuen Lumix Kameras.

Abbildung zeigt die Panasonic LUMIX_GH5Lange wurde über die neue GH5 spekuliert, nun hat Panasonic den Nachfolger der GH4 offiziell im staub-, wasser- und frostfesten Magnesiumgehäuse vorgestellt. So fotografiert und filmt man mit einem 20-MP-Sensor ohne Tiefpassfilter und eine 5-Achsen-Bildstabilisierung soll für scharfe 4K 60P Videos und 6K Fotos sorgen.

Damit man die Aufnahmen jederzeit richtig im Blick hat, hat Panasonic der GH5 einen elektronischen Sucher mit einer Auflösung von 3,7 Mio. Pixeln spendiert und zum Speichern der Aufnahmen steht dem Benutzer nun ein Dual-SD-Karteneinschub zur Verfügung.

Die LUMIX GH5 soll ab März 2017 im Handel für 1.999 Euro (Gehäuse) erhältlich sein.

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Abbildung zeigt die Panasonic Lumix GX800Mit der neu vorgestellten Lumix GX800 stellt Panasonic eine neue DSLM-Systemkamera im Micro-FourThirds-System als Einstiegsmodell der GX-Reihe vor. Als verbesserter Nachfolger der GF7 verfügt dieses Modell über ein integriertes Hybrid-Kontrast-AF-System mit DFD (Depth-from-Defocus) Technologie und fotografiert mit einem Digital-Live-MOS-Sensor mit 16 Megapixeln ohne Tiefpass-Filter. In Kombination mit der neuesten Version des Venus Engine-Bildprozessors sollen so scharfe, hochauflösende Bilder mit feinen Details, hohem Kontrast und brillanter Farbwiedergabe möglich sein.
Bewegtbilder filmt die Lumix GX800 als hochauflösende 4K Videos mit 3.840 x 2.160 Pixel bei 30p / 25p oder 24p und speichert diese im MP4-Format.

Die Lumix GX800 soll ab Februar 2017 für 549,- Euro (inkl. 12-32mm/ 3,5-5,6 OIS Objektiv) im Handel erhältlich sein.

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Abbildung zeigt die Panasonic Bridgekamera Lumix FZ82.Wie auch schon Canon, so stellt auch Panasonic eine neue Bridgekamera vor, die Lumix FZ82. Die FZ82 verfügt über ein Vario 60x-Zoom mit Brennweiten von 20 – 1200 mm und die Lichtstärken F 2,8-5,9. Hinter der Zoomoptik arbeitet ein neuer 18-Megapixel-MOS-Sensor, der mit einer aktualisierten Version des Venus Engine-Bildprozessor scharfe und gute Aufnahmen realisieren soll. Für einen schnellen Fokus, auch bei großen Brennweiten, soll der schnelle und präzise Hybrid-Autofokus mit DFD-Technologie (Depth From Defocus) sorgen.

Für die Aufnahme und Kontrolle der Fotos und 4k-Videos stehen dem Benutzer ein Touchscreen-LCD-Monitor mit 1,04 Mio. Bildpunkten und eine elektronischer 0,2“-Sucher mit 1,17 Mio. Pixeln zur Verfügung.

Ab Februar 2017 soll die Lumix FZ82 für 349,- Euro im Handel erhältlich sein.

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Etwas anders hingegen die Neuvorstellungen von Fujifilm. Im Gegensatz zu den beiden anderen Herstellern beschränkte sich der Hersteller lediglich auf nur eine neue Kamera und Farbvarianten von zwei bereits bekannten Kameramodellen.

Abbildung zeigt die Fujifilm Outdoor-Kamera FinePix XP120Neu vorgestellt wurde die Outdoor-Kamera FinePix XP120. Ausgestattet ist die XP120 mit einem 16,4 Megapixel BSI CMOS Sensor und einem 5-fach optischen FUJINON Zoomobjektiv mit optischem Bildstabilisator. Die staubgeschützte Kamera ist wasserdicht bis 20 Meter Tiefe, stoßfest bis 1,75 Meter Fallhöhe und soll auch noch bei Temperaturen von bis minus 10 Grad funktionieren.

Ab Ende Januar soll die FinePix XP120 für 219,- Euro im Handel erhältlich sein.

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Technisch nichts Neues bei den neu vorgestellten Top-Modellen. So stellte Fuji eine X-Pro2 Graphit und eine X-T2 Graphit Silber vor. Die technischen Daten der X-Pro2 Graphit entsprechen der aktuellen X-Pro2, die Fujifilm im März 2016 vorgestellt hat und die technischen Daten der X-T2 Graphit Silber entsprechen denen der im Sommer 2016 vorgestellten Fuji X-T2.

Ab Ende Januar 2017 soll die Fujifilm X-Pro2 Graphit zusammen mit dem FUJINON XF23mmF2 R WR für 2.499,- Euro im Handel erhältlich sein.

Die Fujifilm X-T2 Graphit Silber für 1.899,- Euro ab Ende Januar 2017 im Handel erhältlich sein.

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