Mit der neuen X100T stellt Fuji, nach der X100 und der X100S, nun die dritte Generation einer Kompaktkamera vor. Auch mit der neuen Kompaktkamerageneration bleibt Fuji dem Kamerakonzept - Optik mit Festbrennweite und hoher Lichtempfindlichkeit - treu.

Neu in der X100T hingegen ist der „Hybrid-Optischer-Sucher“. Bei dem Hybrid-Optischen-Sucher wird das Konzept des optischen Leuchtrahmensuchers mit einem elektronischen Sucher kombiniert.

2-in-1, so funktioniert der Hybrid-Sucher.
1)    Der elektronische Sucher hat eine 100% Bildfeldabdeckung und eine Auflösung von 2,36 Millionen Pixeln.
2)    Der optische Sucher hat eine 0,5 fache und bietet einen Blickwinkel von ca. 26°.

 

Die Verwendung reiner Glaskomponenten und der Einsatz von Glas mit geringem Brechungsindex sollen ein helles und klares Bild mit geringster Verzeichnung  garantieren. Durch ein integriertes Prisma und LCD-Element sollen die Informationen des elektronischen Suchers auf das optische Sucherbild übertragen werden. Im Hybrid-Optischen-Sucher kann der Benutzter somit gleichzeitig ein optisches Sucherbild betrachten und elektronische Informationen zur Aufnahme ablesen. Auch soll der optische Sucher das manuelle Fokussieren für eine bessere Genauigkeit ermöglichen. Dazu wird im Sucher parallel ein Bildausschnitt in Echtzeit elektronisch eingeblendet, was eine einfache und genaue Scharfstellung ermöglichen soll. Das Umschalten zwischen dem optischen und dem elektronischen Sucherbild erfolgt manuell mittels eines Hebels.

Fujifilm X100T Kompaktkamera

Interessant dürfte auch der Parallaxefehler-Ausgleich in Echtzeit sein. Dabei soll der Parallaxefehler, der bei Aufnahmen aus geringer Distanz durch die verschiedenen Blickwinkel von Sucher und Objektiv entsteht, bei der X100T automatisch in Echtzeit korrigiert werden können.
Alternativ zum optischen Hybrid-Sucher kann der Benutzer auch den 7,6cm (3 Zoll) großen Monitor mit 1,04 Millionen Pixeln nutzen.

 

Als Optik kommt ein Fujinon Objektiv mit 23 mm Festbrennweite und der Lichtstärke F2 zum Einsatz. Auch Makroaufnahmen sind mit der Optik bis zu einem Abstand von nur 10 cm möglich. Hinter der Optik arbeitet ein bewährter Bildsensor. Hier setzt Fujifilm auf den APS-C X-Trans CMOS II Sensor, der mit einer Bildauflösung von 16,3 Megapixel fotografiert oder in Full-HD-Qualität filmt.
Das besondere dieser Sensortechnologie ist die Farbfilter-Anordnung des X-Trans CMOS II Sensors. Diese soll dafür sorgen, dass die Verwendung eines Tiefpassfilters nicht notwendig ist, was von Vorteil für die Schärfe der Aufnahmen ist.


Herzstück der X100T ist der EXR Prozessor II. Dieser steuert nicht nur den Hybrid-Autofokus und optimiert die Aufnahmen, er ist auch für die Geschwindigkeit der Kamera verantwortlich. So soll die Einschaltzeit bei lediglich 0,5 Sekunden liegen und Aufnahmeintervalle von 0,5 Sekunden und bis zu 6 Bilder pro Sekunde bei voller Auflösung möglich sein.

Mobilität bei der Verbindung. Mit der integrierten Wi-Fi Funktion besteht die Möglichkeit, ein Smartphone oder TabletPC als Fernbedienung zu verwenden. Darüber hinaus können Fotos über die Wi-Fi Verbindung auf Smartphones und TabletPCs übertragen und mit Freunden geteilt werden. Dazu muss die „FUJIFILM Camera Remote“ App heruntergeladen und installiert werden, die für  Android Smartphones und Tablets, iPhone und iPad von Hersteller angeboten wird.


In den Farbvarianten Schwarz und Silber/Schwarz soll die Fuji X100T ab November 2014 für 1.199,- Euro im Habel erhältlich sein.

 

Zum Datenblatt der Fuji X100T