e-x1.jpg Wenige Tage vor dem Beginn der Photokina präsentiert Fuji seine neue Systemkamera X-E1.
Mit der X-E1 präsentiert sich eine kompakte und leichte Systemkamera, die mit brillanter Bildqualität überzeugen will. Dazu wurde dem Modell der Bildsensor spendiert, der bereits in der X-Pro1 zum Einsatz kommt - ein 16 Megapixel APS-C X-Trans CMOS Sensor. Dank seiner speziellen Struktur soll dieser Sensor eine Auflösung erzielen, die sich auf dem Niveau eines Vollformatsensors bewegen soll.

Dabei soll die Farbfilter-Anordnung des APS-C X-Trans CMOS SensorsTM dafür sorgen, dass die Verwendung eines Tiefpassfilters nicht notwendig sein dürfte, denn Fuji hat eine eigene Farbfilter-Anordnung entwickelt, die sich an der zufälligen Anordnung der Körnigkeit bei analogen Filmen orientieren soll, um so eventuell auftretende Moirés an feinen Strukturen oder die Darstellung von falschen Farben zu reduzieren. Um diese unregelmäßige Farbfilter-Anordnung zu erhalten, besteht dieser Farbfilter aus 6x6 RGB Pixel-Einheiten. Für die schnelle Bildverarbeitung kommt in der X-E1 ein EXR Prozessor Pro zum Einsatz.

Neben einem 2.8 Zoll LCD-Monitor mit geringen 460.000 Pixel verfügt die Fujifilm X-E1 zusätzlich noch über einen hochauflösenden OLED-Sucher, der mit seinen 2.360.000 Bildpunkten und mit 100 Prozent Bildabdeckung jedes noch so kleine Detail exakt zeigen dürfte. Und mit einem Kontrastverhältnis von 1:5.000 sollten sich Belichtungs-, Weißabgleich- und Filmsimulations-Einstellungen bestens in Echtzeit beurteilen lassen.

Das kompakte Gehäuse verfügt über einen eingebauten Blitz und einen Blitzschuh.
Mit dem X-Bajonett können die Fujinon XF-Objektive genutzt werden, wobei das Angebot an XF-Objektiven bis zum Frühjahr  2013 noch auf insgesamt zehn Objektive ausgebaut werden soll. Weiterhin sollen sich mit dem optional erhältlichen M-Objektivadapter an der X-E1 außerdem eine breite Vielfalt von M-Objektiven verwendet lassen.

Natürlich können mit der X-E1 auch Filme aufgezeichnet werden - das in Full HD-Qualität. Zusätzlich lässt sich noch ein optional erhältliches Stereo-Mikrofon über den Mikrofon-Eingang mit der Kamera verbinden, was die Qualität der Tonaufzeichnung verbessern soll.

Die Filme und Fotos werden auf SD-/SDHC- oder SDXC-Speicherkarten abgespeichert.


Ab November 2012 soll die Fujifilm X-E1 in den Farben Silber und Schwarz für 899,- Euro (Body) im Handel erhältlich sein.

Foto: Fuji