Nikon hat mit der D5200 den Nachfolger der D5100 angekündigt. Der Hersteller positioniert die neue D5200 als eine Kamera für ambitionierte Fotografen, welche aber auch - dank diverser Effektmodi und Motivprogramme - interessant für Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie sein dürfte.

Verfügte das Vorgängermodell noch über 16,2 Megapixel, so wird die D5200 mit 24,1 Megapixeln jetzt zum Pixelboliden. Zum Einsatz kommt in der D5200 ein CMOS-Bildsensor im DX-Format (23,5 mm x 15,6 mm), der in Kombination mit der Nikon-Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 3 nicht nur eine schnelle Datenverarbeitung ermöglichen, sondern auch detailreiche Aufnahmen und eine ausgezeichnete Farbwiedergabe realisieren soll.

Dank des großen Bildsensors sollen sich ISO-Empfindlichkeit von ISO 100 bis ISO 6.400 realisieren lassen, welche sogar noch auf bis zu ISO 25.600 erweitert werden können. Trotzdem sollen im Ergebnis rauscharme Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen und scharfe Bilder von sich schnell bewegenden Motiven möglich sein. 

Wie es bei Spiegelreflexkameras mittlerweile üblich ist, so kann auch die D5200 Full HD-Filme mit einer Bildrate von bis zu 60i oder 30p aufnehmen. Ein permanenter Autofokus und eine Schärfenachführung sollen zusätzlich sicherstellen, dass bewegte Motive auch beim Filmen stets scharf bleiben. Die Tonaufzeichnung erfolgt über das integrierte Stereo-Mikrofon.

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Für die Aufnahmen steht, neben dem optischen Sucher mit Dioptrienanpassung, ein dreh- und schwenkbarer 3 Zoll LCD-Monitor mit einer Auflösung von 921.000 Pixel zur Verfügung.

Zusätzlich stehen dem Fotografen noch 16 verschiedene Motivprogrammen zur Verfügung. Ergänzt werden die Motivprogramme zusätzlich noch durch sieben weitere Effekt-Filter, deren Auswirkung im Live-View Modus in Echtzeit auf dem Monitorbild angezeigt werden sollen.


Kommunikation ist alles, so auch bei der D5200. Neben der USB-Hi-Speed-Schnittstelle und dem HDMI mini-Anschluss kann auch mittels eines optional erhältlichen Funkadapters eine drahtlose Bildübertragung auf mobile Geräte mit Android™ oder Apple™  Betriebssystemen erfolgen, um Aufnahmen dann mit Freunden und Familie teilen zu können, für die Nutzung in sozialen Netzwerke oder diese per E-Mail zu verschicken. Auch soll sich so die D5200 von mobilen Geräten aus fernauslösen lassen.

Die Nikon D5200 soll voraussichtlich ab Anfang Dezember 2012 für 809.- Euro (nur Body) im Handel erhältlich sein. Zusätzlich werden auch noch unterschiedlich Kit-Varinaten angeboten.

Datenblatt Nikon D5200