Bildband "Verlassene Orte im Ruhrgebiet"Gleich zwei neue Bildbände zum Thema Lost Places hat der Sutton Verlag jetzt veröffentlicht, geschrieben von dem passionierten Fotografen und Autor Daniel Boberg. Gerade in - oder auch wegen - der aktuellen Pandemiezeiten erlebt die Fotografie eine wahre Renaissance, besonders beliebt dabei ist anhaltend die ungestörte und „alleinige“ Jagd nach verlorenen Plätzen und Motiven - den Lost Places.
Wie bei den vielen Urbexern (Urban Explorer) üblich, sind die Lost Places ein geografisches Gut, um das in der Regel immer ein Geheimnis gemacht wird. An diese Regel hält sich auch Daniel Boberg. Zwar gibt er zu jeder Location Hinweise, den Rest muss man sich dann natürlich zusammensuchen, Google sollte da dann sehr hilfreich sein.

Verlassene Orte im Ruhrgebiet

Der erste Bildband "Verlassene Orte im Ruhrgebiet" zeigt auf rund 160 Seiten verteilt und mit 170 eindrucksvollen Fotos belegt, den Charme verlassener Orte im Ruhrgebiet. Insgesamt werden in diesem Buch zehn Lost Places vorgestellt, die mal mehr und mal weniger spannend sind. Vorgestellt werden dabei Orte, wie eine stillgelegte Drahtzieherei, eine ehemalige Schraubenfabrik oder ein zerstörtes Fast-Food-Restaurant, das einsame Gelände eines Sprengstoffversuchslabors, ein geheimnisvoller Bauernhof oder eine alte Kokerei…

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Verlassene Orte in Niedersachsen

Der zweite Bildband "Verlassene Orte in Niedersachsen" widmet sich ebenfalls auf rund 160 Seiten und mit ebenso vielen Fotos insgesamt neun Lost Places im Bundesland Niedersachsen. Zu den in Niedersachsen vorgestellten Lost Places gehören eine verlassene Ziegelei, ein altes Waldkrankenhaus oder ein geschlossenes Berghotel, das einsame Haus eines Oldtimersammlers, der geheimnisvolle Wald der Puppen oder eine ehemalige Kurklinik. Spannend ist es allemal…

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Noch etwas über den Stil der beiden Bildbände:

Zu jedem der Orte hat der Autor seine Erlebnisse aufgezeichnet, Kurzfacts zu der Location und - sofern machbar - auch Informationen zur Location selbst niedergeschrieben. Spannend ist auch, dass in und um die Locations herum nicht nur fotografiert wurde, zusätzlich hat der Autor die Objekte mit einer Drohne umflogen und durchflogen. Am Anfang eines jeden vorgestellten Lost Places wurde ein QR-Code ins Motiv eingedruckt, mit dem man die Video bei YouTube direkt aufrufen kann. Eine klasse Form, den Lost Places zusätzlich eine lebendige Darstellung zu geben.

Aber, Daniel Boberg zweigt auch sehr schön anhand einiger Lost Places in beiden Büchern auch auf, wie weit Vorstellungen und Hoffnungen vom Erhalt der verlorenen Orte dann in der Wirklichkeit von diesen abweichen können. Die schöne Botschaft aber ist, wenn es so ist, nicht entmutigen lassen, weitemachen…

Noch ein paar Worte über den Fotografen und Autor.  Daniel Boberg, Jahrgang 1988, arbeitet als Webentwickler. Als passionierter Fotograf ist er in der Freizeit meist auf Fototour und präsentiert neue Fotoschätze auf seinem Blog.

 

Zum Schluss noch etwas wichtiges: