Abbildung zeigt die Systemkamera Fujifim X-E4Fuji stellt zwei neue Kameras vor, mit der X-E4 die derzeit kleinste und leichteste Systemkamera der X-Serie und mit der GFX100S die vierte spiegellose Systemkamera des GFX Systems.

Die X-E4:

Mit der X-E4 erweitert Fuji nun die X-Serie um eine sehr kompakte und vielseitige Systemkamera mit der sich der Hersteller nicht nur an Fotografen richtet, sondern gezielt auch an Vlogger und Kreative, in deren Alltag das visuelle Storytelling eine wichtige Rolle spielen dürfte.

Die kleine spiegellose Systemkamera verfügt über den gleichen 26,1 Megapixel X-Trans CMOS 4 Sensor, der bereits in den Spitzenmodellen der X Serie zum Einsatz kommt und auch der schnelle Autofokus und die einzigartige Farbtechnologie sollen aus den Profi-Kameras der X Serie kommen. So soll fast die gesamte Fläche des 26,1 Megapixel „X-Trans CMOS 4“-Sensors der Fuji X-E4 mit Phasen-AF-Pixeln bestückt sein, die in Kombination mit dem leistungsfähigen Vierkern-Prozessor „X-Prozessor 4“ einen sehr schnellen Autofokus ermöglichen sollen, der bis zu 0,02 Sekunden schnell auf das Motiv scharfstellen können soll. Ferner soll ein verbesserter AF-Algorithmus für eine präzise Schärfenachführung bei der Verfolgung von dynamischen Motiven sorgen. Die Kamera soll außerdem über die neueste Augen- und Gesichtserkennungs-Technologie verfügen, um ein Objekt sogar bei nahezu vollständiger Dunkelheit bis -7,0 EV verlässlich folgen zu können.

Videos nimmt die X-E4 mit 4K/30p und mit 8 Bit 4:2:0 auf die eingelegte Speicherkarte auf. Alternativ können auch 10 Bit 4:2:2 über den HDMI-Anschluss ausgeben können. Im Highspeed-Modus können mit Full HD und 240 Bildern pro Sekunde Zeitlupenvideos mit 10-fach reduzierter Geschwindigkeit aufgenommen werden können.

Die FUJIFILM X-E4 soll in den Farbvarianten Schwarz und Silber ab Ende Februar 2021 zu einem Preis von 899,- Euro erhältlich sein.

Datenblätter folgen, sobald die Daten von Fuji vollständig vorhanden sind.

 

Die GFX100S

Abbildung zeigt die Mittelformatkamera Fujifim GFX100SDie neue GFX100S präsentiert sich in der vierten Auflage als kompakte spiegellose Systemkamera mit großformatigem 102-Megapixel-Sensor und einem sehr geringen Gewicht von lediglich 900g.

Herzstück der GFX100S ist der rückwärtig belichtete 102-Megapixel-Bildsensor (BSI-Technologie) mit einer großformatigen Diagonale von 55 mm. Fast die gesamte Fläche des großformatigen Bildsensors der GFX100S soll mit Phasen-AF-Pixeln bestückt sein, was eine schnelle Fokussierung selbst bei geringer Helligkeit von -5,5 EV ermöglichen soll. Zusätzlich soll bei sich bewegenden Motiven der X-Prozessor 4 und ein neuer AF-Algorithmus einen präzisen Verfolgungs-AF mit intelligenter Gesichts- und Augenerkennung ermöglichen.

Verbessert wurde auch die Bildstabilisierung. Die GFX100S verfügt über ein weiterentwickeltes Fünf-Achsen-Bildstabilisierungssystem (IBIS). Im Vergleich zur GFX100 soll die IBIS-Einheit der GFX100S rund 20 Prozent kleiner und 10 Prozent leichter sein, soll aber trotz dieser geringeren Baugröße jedoch eine Kompensation von 6 EV-Stufen erreichen können. Gegenüber der GFX100 soll dies eine Verbesserung um 0,5 EV-Stufen darstellen, so der Hersteller.

Videos speichert die GFX100S hochauflösend mit 4K/30p und mit 400 M/Bit im 10 Bit 4:2:0 F-Log-Format direkt auf der Speicherkarte oder als 12 Bit 4:2:2 ProRes RAW via HDMI auf einem externen Rekorder. Die Videos können im klassischen Breitbildformat (16:9) oder in dem fürs digitale Kino entwickelten DCI-Format (17:9) aufgezeichnet werden. Zudem sollen gängige Kompressionsstandards, wie H.264 und H.265, sowie professionelle Log-Modi, wie Hybrid-Log-Gamma (HLG) und F-Log, zur Verfügung stehen. Werden 4K/30p 12 Bit-Videodaten via HDMI direkt auf einem Atomos Ninja V Monitor-Rekorder gespeichert, können diese im ProRes RAW-Datenformat ausgegeben werden können.

 

Die FUJIFILM GFX100S soll ab Ende Februar zu einem Preis von 5.999,- Euro erhältlich sein.

Datenblätter folgen, sobald die Daten von Fuji vollständig vorhanden sind.