Abbildung zeigt die Systemkamera Fujifilm X-T4Es ist für Fuji die vierte Generation der erfolgreichen X-T Serie, die jetzt mit der Fujifilm X-T4 eingeläutet wurde. Als Besonderheit fällt sofort die integrierte Fünf-Achsen-Bildstabilisierung auf.

Setzten die Vorgängermodell ausschließlich auf Bildstabilisierung in den Objektiven, so ist die X-T4 jetzt das erste Modell der X-T Serie mit einer integrierten Fünf-Achsen-Bildstabilisierung (IBIS). Dabei handelt es sich um einen beweglichen Sensor, auch Sensor-Shift-Technologie genannt. Dieser soll bei dem Einsatz von Fuji‘s XF/XC Objektiven einen Verschlusszeitenvorteil von bis zu 6,5 Blendenstufen ermöglichen.

Herzstück der X-T4 ist ein hochauflösenden 26,1 Megapixel X-Trans™ CMOS 4- Sensor mit rückseitiger Belichtung, auch als BSI-Technologie bekannt. Dieser arbeitet in Kombination mit einem leistungsstarken X Prozessor 4 und soll, neben der gewohnten guten Bildqualität, auch unter schlechten Lichtbedingungen nicht nur gute Bilder liefern können sondern der X-T4 weitere Vorteile bescheren. So werden freie Rechenkapazitäten zum Beispiel für den neuen AF-Algorithmus genutzt, der mit einer verbesserten Phasenerkennung für eine AF-Geschwindigkeit von nur 0,02 Sekunden sorgen soll. Zusätzlich soll ein weiterentwickelter Gesichts- und Augenerkennungs-AF die Schärfe auch bei sich bewegenden Personen sehr präzise nachführen können.

Die X-T4 soll jetzt außerdem einen ultraschnellen Schlitzverschluss haben, der von einem neu konzipierten kernlosen Gleichstrommotor mit besonders hohem Wirkungsgrad gesteuert werden soll. Dieser wurde nach Angabe des Herstellers auf 300.000 Auslösungen ausgelegt und etwa 30 Prozent leiser als der Verschluss des Vorgängermodells X-T3 arbeiten.

Auch hat die X-T4 noch einmal bei der Serienbildgeschwindigkeit zugelegt. So sollen jetzt Serienbildgeschwindigkeiten von bis zu 15 Bildern pro Sekunde, im Live-View-Modus mit mechanischem Verschluss 8 Bilder pro Sekunde und mit elektronischem Verschluss bis zu 30 Bilder pro Sekunde möglich sein, ohne dass dabei ein Sucher-Blackout auftreten soll.

Filmen tut die X-T4 selbstverständlich auch. Dieses in 4k mit unterschiedlichen Framerates oder für Slowmotion erfolgen die Aufnahmen dann mit 240 Full-HD-Bildern pro Sekunde. Ferner soll im Video-Modus das mechanische IBIS-System durch eine elektronische  Bildstabilisierung (DIS) ergänzt worden sein, wodurch unerwünschte Schwankungen besonders effektiv ausgeglichen werden sollen.

Für die Betrachtung stehen dem Nutzer entweder ein dreh- und schwenkbares 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen-LCD zur Verfügung oder ein 0.5 Zoll großer elektronischer Sucher mit 3,69 Millionen Pixeln.

Die FUJIFILM X-T4 soll in den Farbvarianten „Silber“ und „Schwarz“ zu einem Preis von 1.799,- Euro (Body) ab Ende April 2020 im Handel erhältlich sein.

Angeboten wird die X-T4 außerdem in den folgenden zwei Kit-Varianten:

FUJIFILM X-T4 + FUJINON XF18-55mmF2.8-4 R LM OIS zum Preis von 2.199,- Euro
FUJIFILM X-T4 + FUJINON XF16-80mmF4 R OIS WR zum Preis von 2.299,- Euro

Zum Datenblatt der Fuji X-T4