Ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung von Filter ist es auch, dass man auf die Vergütung der Filter achtet. Hintergrund sind zum Beispiel Streulicht und Reflexionen, die zu ca. 4 % bei jedem Übergang von Luft zu Glas und umgekehrt entstehen können. Dieses wirkt sich natürlich nachteilig auf die Qualität des Ergebnisses aus. Um diesem Effekt vorzubeugen, werden unterschiedliche Schichten auf den Filter aufgebracht, die den Übergang zwischen Luft und Glas zu verbessern, was den Grad an Reflexionen deutlich sinken lässt.

Genauso wichtig ist das Thema “Farbstich”, also die Farbtreue von Filtern (engl. Colorcast). Generell sei dazu angemerkt, dass jeder Filter einen Farbstich im Bild verursacht, einen wirklich zu 100% farbneutralen Filter gibt es derzeit (noch) nicht. So stellt sich nur die Frage, wie intensiv der Farbstich sich im Bild auswirkt. In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass Farbverfälschungen mit jedem weiter eingesteckten Filter sich deutlich verstärken.

Jeder gute Filter sollte ein Coating besitzen. Hat ein Filter kein oder ein nur unzureichendes Coating, dann fällt das vielleicht noch nicht unbedingt sofot auf. Aber, kommen mehrere Filter mit schlechtem oder fehlendem Coating gleichzeitig im Filterhalter zum Einsatz, so wird dieses zu ungewünschten Farbverfälschungen im Bildergebnis führen.

Auch sollten Filter so vergütet sein, dass sie eine Wasser- und Ölabweisende Oberfläche haben. Im Idealfall ist die Beschichtung der Filter noch antistatisch, was das Anziehen von Schmutz und Staub verhindert, denn nichts ist ärgerlicher, wenn sich zwischen Filtern beim Fotografieren Schmutz festsetzt.

Abschließend sei noch angemerkt, dass Filter eine zusätzliche Beschichtung haben, die die Oberfläche der Filter gegen Kratzer schützen kann.


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