Abbildung zeigt die digitale Kompaktkamera Canon PowerShot G1 X Mark III Rund 3,5 Jahre nach der PowerShot G1 X Mark II kündigt Canon jetzt mit der PowerShot G1 X Mark III das Nachfolgermodell an. Bei dem neuen Topmodell der PowerShot G Serie integriert der Hersteller auch Bauteile und Funktionen, die im Bereich der Spiegelreflexkamera-Technologie angesiedelt sind.

Das neue Herzstück der digitalen Kompaktkamera PowerShot G1 X Mark III ist der CMOS Bildsensor, denn erstmalig kommt bei Canon in einer Kompaktkamera jetzt ein APS-C-Sensor zum Einsatz. Dieser Sensor verfügt über eine effektive Bildauflösung von 24 Megapixel und kommt zum Beispiel bereits in der Spiegelreflexkamera EOS 80D zum Einsatz. Der ISO-Bereich reicht dabei von 100-25.600 und die Kamera soll, in Kombination mit dem DIGIC 7 Prozessor, für eine hohe Bildqualität auch unter schlechten Lichtverhältnissen sorgen. Von der EOS-1D X Mark II entliehen wurden zwei Funktionen, die automatische Belichtungsoptimierung und eine Beugungskorrektur, die jetzt auch bei der PowerShot G1 X Mark III integriert wurden.

Kam bei dem Vorgängermodell noch ein 5fach Zoomobjektiv zum Einsatz, so muss sich das neue Modell leider nur mit einem 3fach-Zoomobjektiv und mit einem Brennweitenbereich von 24-72mm begnügen. Leichte Abstriche auch bei der Bildqualität, der 3fach Zoom verfügt immerhin noch über eine Lichtstärke von 1:2,8-5,6.

Verbesserungen hingegen bei der Fokussiergeschwindigkeit. Erstmals integriert Canon einen Dual Pixel CMOS AF in einer Kompaktkamera und will somit in nur ca. 0,09 Sekunden für eine präzise Fokussierung auf das Motiv sorgen. Dabei soll ein optische Vier-Stufen-Bildstabilisator (IS) sich automatisch an verschiedene Aufnahmebedingungen anpassen können und scharfe Fotos liefern. Bei Videoaufnahmen kommt dann ein 5-Achsen Advanced Dynamic IS zum Einsatz.

Filmen tut die neue Kompaktkamera natürlich auch und zeichnet Full-HD-Movies mit 60 Bildern pro Sekunde im MP4-Format auf. Eine 4k Videoaufzeichnung sucht man leider vergebens bei der Kamera.

Für die Aufnahmen stehen dem Fotografen ein integrierter elektronischer OLED Sucher mit 2.360.000 Pixel zur Verfügung. Alternativ greift man auf den dreh- und schwenkbaren 3,0 Zoll Monitor mit Touchscreen-Funktionalität und mit 1.040.000 Bildpunkte zurück. Bei dem Monitor soll ein Touch and Drag Autofokus (AF) das intuitive Festlegen des Fokuspunktes ermöglichen.

Integrierter Wetterschutz - die neue PowerShot G1 X Mark III ist gegen das Eindringen vom Schutz vor Staub und Spritzwasser geschützt, zusätzlich bietet Canon für das Modell ein Unterwassergehäuse für eine Tauchtiefe von bis zu 40 Metern an.

Bei der Kommunikation setzt Canon auf Mobilität. So verfügt die Kamera über WLAN mit Dynamic NFC und soll sich vom Smartphone oder Tablet-PC komplett manuell steuern lassen.

Ab November soll die PowerShot G1 X Mark III für 1.199,- Euro im Handel erhältlich sein.

Zum Datenblatt der PowerShot G1 X Mark III