Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde Gotha
Sonderausstellung vom 10. Oktober – 15. November 2009
Im Herbst 1989 jährt sich zum zwanzigsten Mal die Friedliche Revolution, die zur Wiedervereinigung der beiden Teile Deutschlands geführt hat. Eine Sonderausstellung im Museum für Regionalgeschichte und Volkskunde Gotha erzählt die Geschichte der „Wende“ in Gotha in Fotografien von Hartmut Sauer, Robert Altznauer und Ernst Prause, die damals als Berufsfotografen die Geschehnisse hautnah erlebten und ablichteten. Dies Fotografien führen die umwälzenden Ereignisse nun noch einmal lebhaft vor Augen.
Bereits im September 1989 gab es in der Gothaer Augustinerkirche regelmäßige Friedensgebete. Wenige Tage nach den Leipziger Massendemonstrationen am 9. Oktober unterschrieben dort 334 Menschen eine Resolution an das Politbüro und das ZK der SED. Die von der DDR-Führung angekündigten Reformen und die Ablösung Erich Honeckers beruhigten die Gemüter nicht. Am 27. Oktober zog die erste Demonstration zum Rat des Kreises. Mit dem Rücktritt der SED-Kreisleitung am 16. November wird die politische Wende dann auch in Gotha vollzogen.
Der Eintritt zu dieser Sonderausstellung ist frei.
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