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Das neue 61-Punkt-Weitbereich-Autofokussystem soll eine noch höhere Empfindlichkeit bieten und mit höchster Präzision und Geschwindigkeit überzeugen. Mit 41 Kreuzsensoren – darunter fünf Dual-Kreuzsensoren – bietet das AF-System der Kamera eine wohl bis dahin unerreichte Genauigkeit über das gesamte Aufnahmeformat. Die neuen AF-Voreinstellungen wurden von Canon für besonders anspruchsvolle Motive ausgelegt und sollen für außergewöhnliche Zuverlässigkeit bei traditionell schwierigen Aufnahmesituationen sorgen. Durch ein Zusammenspiel mit dem RGB-Messsensor soll durch die Farb- und Gesichtserkennung eine optimierte AF-Nachführung auch bei der Aufnahme höchst komplexer Motive sichergestellt sein.
Extrem leistungsstark:
Eine Prozessortechnologie der nächsten Generation kommt bei der EOS-1D X zum Einsatz, der ersten Kamera, die mit zwei DIGIC 5+ Bildprozessoren ausgestattet ist. Mit einer bis zu drei Mal schnelleren Leistung gegenüber dem Vorgänger ist jeder der beiden Prozessoren auf die Verarbeitung größter Bilddatenmengen bei gleichzeitiger Reduzierung des Bildrauschens ausgelegt. In Kombination mit der Sechzehn- Kanal-Auslesung des Sensors ermöglichen die Prozessoren Reihenaufnahmen in voller Auflösung und 14- Bit-A/D-Wandlung in RAW und JPEG mit bis zu zwölf Bildern pro Sekunde – und das in allen verfügbaren Aufnahmemodi. Eine neue Auslöser- und Spiegelmechanik soll die Auslöseverzögerung und den Spiegelschlag reduzieren und damit für konstant hohe Leistung bei Reihenbildern mit hoher Bildfrequenz sorgen. Ein Super-Hochgeschwindigkeits-Modus soll sogar die Bildrate auf vierzehn Bilder pro Sekunde bei hochgeklapptem Spiegel im JPEG-Format ermöglichen.
Eine DSLR auch für Filmemacher:
Videos werden in Full-HD-Auflösung mit 1.920 x 1.080p über den Vollformatsensor aufgezeichnet, dabei sollen alle Möglichkeiten zur umfangreichen manuellen Einstellung von Belichtung, Schärfe und Bildrate (1.920 x 1.080: 30 (29,97), 25, 24 (23,976) Bilder pro Sekunde; 1.280 x 720: 60 (59,94), 50 Bilder pro Sekunde; 640 x 480: 30 (29,97), 25 Bilder pro Sekunde) gegeben sein. Die Aussteuerung des Tonsignals kann dabei über den LCD-Monitor kontrolliert werden.
Dank der Leistungsstärke der beiden DIGIC 5+ Prozessoren sollen außerdem Moiré-Effekte reduziert werden. EOS Movie bietet jetzt längere Aufnahmeoptionen: Es wird automatisch eine neue Datei erstellt, sobald die Dateiobergrenze von vier Gigabyte erreicht wurde. Ein neuer Intra-Frame-Videocodec soll ebenfalls zu bestmöglicher Videoqualität beitragen. Er begrenzt die Kompression der Bilddaten, so dass ein erhöhtes Maß an Informationen für die nachträgliche Bearbeitung erhalten bleiben soll.
Konzipiert für Profis:
Die Kamera ist eine sorgfältig überarbeitete Version des klassischen EOS-1 Designs mit noch größeren ergonomischen Tasten für leichtes Navigieren durch die Einstellungen, selbst unter extremen Bedingungen oder z.B. mit Handschuhen. Zwei Multi-Controller inklusive eines berührungs-sensitiven Steuerrads für den Einsatz im Moviemodus dürften die Einstellungen erleichtern. Über verschiedene konfigurierbare Funktionstasten kann die Kamera zusätzlich an individuelle Aufgaben angepasst werden, die am häufigsten verwendeten Funktionen und Voreinstellungen können dann per Shortcuts aufgerufen werden.
Ein Sucher mit 100% Gesichtsfeld steht für die Wahl des Bildausschnitts zur Verfügung, ein Gitterfeld ist auf Wunsch zusätzlich einblendbar. Der große 3,2 Zoll Clear View II LCD hat eine Auflösung von 1.041.000 Bildpunkten, das entspiegelte Display soll Reflektionen beim Einsatz in extremer Helligkeit verhindern und eine Abdeckung aus gehärtetem Glas soll zusätzlich den Monitor vor Stößen oder Kratzern schützen, die beim Einsatz unterwegs oft nicht zu vermeiden sind.
Das Menüsystem soll eine vollkommen neu gestaltete Benutzeroberfläche mit Hilfe-Funktionen erhalten, die das Bedienen der Kamera schneller, übersichtlicher und einfacher machen soll. Zusätzlich soll ein neuer spezieller AF-Menüreiter den Zugriff auf die Konfiguration der AF-Voreinstellungen für typische Aufnahmesituationen oder Motive ermöglichen, der Fotograf kann sich also ganz auf die Aufnahme konzentrieren, ohne sich ständig um die Anpassung der Einstellungen zu kümmern.
Robuste Konstruktion:
Die EOS-1D X verfügt über ein sehr widerstandsfähiges, leichtes Gehäuse aus einer hochwertigen Magnesiumlegierung, die sowohl vor Witterungseinflüssen als auch vor Stößen im täglichen Einsatz schützen soll. Eine neue Ausführung des Canon EOS Integrated Cleaning System nutzt Technologien aus dem Canon Objektivbereich und soll eine verbesserte Ultraschalltechnologie einsetzten, um Staub und Schmutz noch effektiver vom Sensor zu lösen.
Auch der optimierte Verschlussmechanismus soll für geringeren Verschleiß sorgen. Laut Canon ist dieser für rund 400.000 Verschlusszyklen ausgelegt und soll eine erhöhte Verlässlichkeit und Sicherheit bieten. Abdichtungen bei den Bedienelementen und den Gehäuseteilen schützen zusätzlich vor Staub und Spritzwasser. Das macht die Kamera in Kombination mit den wetterfesten Canon EF Objektiven perfekt für den Einsatz in widrigen Umgebungen.
Zubehör:
Neben der EOS-1D X stellt Canon auch den neuen WFT-E6 vor – einen kompakten Wireless-Transmitter zum kabellosen Übertragen von Bildern. Der WFT-E6 unterstützt für den sicheren Transfer von Bildern und Movies an einen FTP-Server zusätzlich den WLAN-Standard IEEE 802.11n sowie Bluetooth für den Anschluss externer GPS-Geräte Des weiteren gestattet er die Darstellung von Inhalten auf einem kompatiblen Monitor über einen DLNA-Anschluss (Digital Living Network Alliance).
Die EOS-1D X ist außerdem kompatibel zu einem neuen GPS-Empfänger – dem GP-E1. Durch Hinzufügen von Ortsangaben zu den EXIF-Daten und durch geografisches Nachverfolgen von Reiseaufnahmen erweist sich der GP-E1 als besonders nützlich für z.B. Tierfotografen aber auch für Fotografen, die den Schauplatz eines Motivs zur späteren Verwendung aufzeichnen wollen.
Die EOS-1D X soll ab Ende März 2012 im Handel verfügbar sein, der Preis steht noch nicht fest.
Datenblatt Canon EOS 1D X
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